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Wort zur Woche
September 2016 (4)
Christus hat die Gemeinde geliebt und hat SICH SELBST für sie hingegeben - Zac Poonen
(Christ Loved the Church and Gave HIMSELF for Her)

Christus hat die Gemeinde geliebt und hat SICH SELBST für sie hingegeben (Eph 5,25). Um die Gemeinde zu bauen, müssen wir die Gemeinde auf dieselbe Weise lieben. Es reicht nicht aus unser Geld und unsere Zeit zu geben. Wir müssen UNS SELBST geben, unser selbstzentriertes Leben.

Als Gott seine Liebe zu den Menschen beschreiben wollte, konnte Er diese nur mit einem einzigen irdischen Beispiel vergleichen, der Liebe einer Mutter für ihr neugeborenes Kind (siehe Jes 49,15). Wenn man eine Mutter beobachtet, sieht man, dass die Liebe zu ihrem Baby voller Aufopferung ist. Vom frühen Morgen bis spät in die Nacht und die ganze Nacht hindurch, opfert eine Mutter sich selbst für ihr Baby. Und sie bekommt nichts zurück. Sie erträgt für ihr Kind Jahr für Jahr Schmerzen und Unannehmlichkeiten und sie tut es mit Freude ohne etwas dafür zurückzuerwarten. Auf dieselbe Weise liebt Gott auch uns. Und diesen Charakter möchte er an uns weitergeben. Aber es gibt nirgendswo auf der Welt eine Gemeinschaft über die aufrichtig gesagt werden kann, dass alle sich gegenseitig auf diese Weise lieben.

Die meisten Gläubigen können nur die lieben, die mit ihren Ansichten übereinstimmen und in ihrer Gemeinschaft sind. Ihre Liebe ist menschlich und ist weit entfernt von aufopfernder Mutterliebe! Nichtsdestotrotz ist göttliche Liebe das Ziel auf das wir alle hinstreben sollten.

Einer Mutter ist es egal, ob andere um sie herum etwas für ihr Kind opfern oder nicht. Sie opfert alles und zwar mit Freude. Genauso wird auch jemand, der die Gemeinde als sein eigenes Baby sieht, sich nicht darum kümmern, ob andere um ihn herum etwas für die Gemeinde opfern oder nicht. Er wird sich selbst mit Freude aufopfern und keine Beschwerde oder Ansprüche gegenüber jemand anderem haben.

Diejenigen, die sich darüber beschweren, dass andere nichts für die Gemeinde opfern, sind keine Mütter, sondern angestellte Krankenschwestern. Krankenschwestern haben feste Arbeitszeiten und würden sich beschweren, wenn die Krankenschwester, die für die nächste 8-Stunden-Schicht zuständig ist, nicht pünktlich kommt. Aber eine Mutter hat keine 8-Stunden-Schichten. Sie hat 24-Stunden-Schichten jeden Tag, Jahr für Jahr, und sie wird nicht einmal dafür bezahlt. Selbst wenn ihr Kind 20 Jahre alt ist, ist ihre Arbeit noch nicht getan!

Nur Mütter können jeden Tag Milch für ihre Babys haben. Krankenschwestern können keine Milch für die Babys, für die sie sorgen, hervorbringen. Genauso werden die, die wie Mütter in der Gemeinde sind, immer ein Wort für ihre geistlichen Kinder haben, in jedem Treffen. Viele Ältesten haben kein Wort für die Gemeinde, weil sie Krankenschwestern sind, keine Mütter.

Eine Mutter erwartet keine Bezahlung von ihren Kindern. Kein Kind bezahlt seine Mutter für ihren Dienst. Wenn man den Lohn einer Mutter berechnen würde, ausgehend von einem Stundensatz von 200 Rupien (ca. 2,70 Euro) die Stunde (der Stundensatz einer Krankenschwester), kommt man zu dem Ergebnis, dass jedes Kind zum Zeitpunkt seines 20. Lebensjahres seiner Mutter mehr als 30 Millionen Rupien (ca. 400.000 Euro) schuldet! Welches Kind könnte jemals solch eine Summe zurückzahlen?

Die Frage, die sich uns jetzt stellt, ist: Wer ist bereit, auf diese Weise für den Herrn und Seine Gemeinde zu arbeiten, ohne jegliche Bezahlung, indem er sich selbst, Tag für Tag, Jahr für Jahr hingibt, bis Jesus wiederkommt?

Wenn Gott auch nur eine Person mit diesem Geist finden kann, wird Er ihn mehr zum Bau der Gemeinde gebrauchen können als 10.000 halbherzige Gläubige, die versuchen, Ihm ohne den Geist der Aufopferung zu dienen.

   
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