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Wort zur Woche
Mai 2016 (4)
Falsche Lehrer – Sexuelle Sünden und Geldgier - Zac Poonen
(False Teachers – Sexual Sin and Love of Money)

Petrus schreibt: „Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch sein werden falsche Lehrer, die verderbliche Irrlehren einführen und verleugnen den Herrn, der sie erkauft hat; die werden über sich selbst herbeiführen ein schnelles Verderben. Und viele werden ihnen folgen in ihren Ausschweifungen [sexuelle Sünden]; um ihretwillen wird der Weg der Wahrheit verlästert werden. Und aus Habsucht werden sie euch mit erdichteten Worten zu gewinnen suchen. Das Gericht über sie bereitet sich seit langem vor, und ihr Verderben schläft nicht“ (2Pt 2,1-3).

Beachte hier die zwei Wege, wie man einen falschen Prediger erkennen kann – sexuelle Sünden und Habsucht [Geldgier] (2Pt 2,2-3). Es ist nicht in erster Linie durch das Überprüfen der Lehren eines Predigers, dass wir in der Lage sind, zwischen einem falschen und einem wahren Lehrer zu unterscheiden. Weil es viele falsche Lehrer gibt, deren Lehren alle korrekt sind. Wenn ein Prediger daherkommt und aus der „Gita“ [einer zentralen Schrift des Hinduismus] oder aus dem Koran zitiert, oder sagt, dass Jesus Christus nicht Gott ist, dann wird kein wahrer Christ von ihm verführt werden. Aber wenn jemand daherkommt und aus der Bibel predigt und alle fundamentalen Doktrinen des christlichen Glaubens lehrt, dann werden ihn die meisten Christen überhaupt nicht für einen falschen Lehrer halten. Aber Petrus sagt hier, dass die Hauptkennzeichen von falschen Lehrern eine lockere Einstellung gegenüber sexuellen Sünden und ihre Gier nach Geld sind (2Pt 2,2-3). Sie haben Augen voll Ehebruch. Daher warne ich alle Schwestern: „Nehmt euch in Acht vor jedem Prediger, dessen Augen nicht rein sind, der euch nach eurem Empfinden auf eine begehrliche Weise anschaut. Haltet euch fern von einem solchen Prediger, wenn ihr euer Leben wertschätzt. Er ist ein falscher Lehrer. Und ich sage zu Brüdern und Schwestern: Haltet euch fern von jedem Prediger, der euch eindringlich bittet, ihm euer Geld für seinen Dienst zu geben, und der dabei Bibelstellen zitiert, um Druck auf euch auszuüben. Nehmt euch in Acht vor Predigern, die durch das Predigen des Evangeliums reich geworden sind. Sexuelle Unreinheit und Geldgier sind die zwei Hauptkennzeichen von falschen Lehrern. Wenn ihr bei einem Prediger auf diese zwei Dinge achtet, werdet ihr von vielen falschen Lehrern bewahrt werden.

Dann schreibt Petrus: Genauso wie Gott

1. die Engel, die zur Zeit Noahs gesündigt haben, und

2. die ganze Welt der Gottlosen (mit Ausnahme von Noahs Familie), und

3. die Einwohner von Sodom und Gomorra, und

4. Bileam, den falschen Propheten

bestraft hat, so wird er auch alle falschen Lehrer hart bestrafen (2Pt 2,4-16).

Noah wird hier „ein Prediger der Gerechtigkeit“ genannt (2Pt 2,5). Das ist die Art von Prediger, den Gott in den letzten Tagen braucht, die so wie die Tage Noahs geworden sind. Und wiederum wiederholt Petrus die zwei Hauptkennzeichen von falschen Lehrern – Ehebruch und Habgier (2Pt 2,14). Im Falle von Bileam wusste sein Esel mehr über Gott als „der Prophet“. Dasselbe trifft auch für die heutigen falschen Propheten zu! Sie sind schlimmer als Tiere.

Diese falschen Lehrer mögen den Weg der Gerechtigkeit einmal gekannt haben. Aber sie haben sich nun davon abgewandt (2Pt 2,21). Sie sind wie das Schwein geworden, da sich nach der Schwemme wieder im Dreck wälzt und wie der Hund, der wieder frisst, was er gespien hat (2Pt 2,22). Es gibt heute in der Welt viele falsche Lehrer und falsche Propheten, die als aufrichtige Menschen begannen und wie gewaschene Schweine waren. Aber sie haben nie Anteil an der göttlichen Natur erhalten.

Sie blieben reine Schweine, statt an Gottes Natur teilzuhaben und verwandelt zu werden. Sie blieben Hunde statt an Gottes Natur Anteil zu erhalten. Mit anderen Worten, ihre Sauberkeit war nur äußerlich. Sie kümmerten sich nie um ihren inneren Wandel mit Gott. Und so gingen sie nach einer Weile zurück und aßen, was sie ausgespien hatten und gingen zurück in den Dreck.

   
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