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Wort zur Woche
Mai 2016 (2)
Drei Stufen des christlichen Lebens - Zac Poonen
(Three Stages of the Christian Life)

In 1. Johannes 2,12-14 schreibt Johannes über drei Stufen im christlichen Leben – geistliche Kindheit, geistliche Jugend und geistliche Reife.

Babys (Kinder) kennen nur die Vergebung ihrer Sünden und dass Gott ihr Vater geworden ist. Das sind zwei Dinge, die alle Babys in Christus kennen müssen. Das ist das Fundament und der Ausgangspunkt des christlichen Lebens. Du kannst nicht wachsen, wenn du nicht auf diesem klaren Fundament beginnst. Die nächste Ebene der Reife (junge Männer) besteht darin, dass wir lernen, wie man Wort Gottes permanent in unserem Herzen bewahrt, damit wir stark sind und Satan überwinden können (1Joh 2,13-14). Von dort müssen wir wachsen und für andere geistliche Väter werden. Sie kennen Gott und seine Wege auf eine innige, vertraute Weise – was mehr ist, als ihn bloß als ihren Vater zu kennen. Wenn du reif wirst, kennst du Gott persönlich sowie auch die Werte, die er hat und die Prinzipien, nach denen er wirkt usw. Solche Väter können andere Gläubige leiten – und das ist in unseren heutigen Gemeinden das Gebot der Stunde.

Diejenigen, die nur über die Vergebung von Sünden sprechen und wie Gott ein guter Vater ist, der für all ihre irdischen Bedürfnisse sorgt und ihre Krankheiten heilt und für sie sorgt, sind Babys. Sie sind wie Babys die ständig „Mama, Papa“ rufen. Wir alle fangen dort an. Aber wir dürfen nicht in diesem Zustand verharren. Wir müssen aufwachsen und lernen, wie man gegen Satan kämpft. Dann müssen wir selbst darüber hinausgehen. Wir müssen weitergehen, um Gott auf eine vertraute, innige Weise kennenzulernen. Das ist das Größte von allem. Dann können wir als „Väter“ für viele ein Segen sein.

Johannes gibt all jenen Christen, die sich an verschiedenen Stufen der Reife befinden, eine Ermahnung: „Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist“ (1Joh 2,15). Benötigen auch geistliche Väter eine Ermahnung, nicht die Welt zu lieben? Ja. Sogar der reifste Christ in der Welt ist allezeit in Gefahr, die Welt zu lieben. Daher benötigt sogar er die Ermahnung: „Hab nicht die Welt lieb. Wenn du die Welt liebst, kannst du den Vater nicht lieben.“

Es gibt drei Dinge, die hier erwähnt werden, die ausmachen, was Johannes „die Welt“ nennt: Die Fleischeslust – sexuelle Leidenschaften, übermäßiges Essen, Faulheit; die Augenlust – das Verlangen, alles, was wir sehen zu kaufen, was mit der Liebe zum Geld zusammenhängt; und Stolz (das hoffärtige Leben) – die größte aller Sünden. Diese drei Dinge charakterisieren das System dieser Welt. Jeder, der eines dieser Dinge liebt, kann den Vater nicht lieben. Aber all diese Dinge und die Welt werden sehr bald vergehen. „Nur wer den Willen des Vaters tut, bleibt in Ewigkeit“ (1Joh 2,17). Das ist etwas, was wir stets im Sinn behalten sollen.

   
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