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Wort zur Woche
April 2016 (1)
Zwei kraftvolle Wahrheiten - Zac Poonen
(Two Powerful Truths)

1. Gott verabscheut alles, was diese Welt als hoch erachtet

„… denn was hoch ist bei den Menschen, das ist ein Gräuel bei Gott“ (Lk 16,15).

Die Dinge, die in dieser Welt als groß gelten, haben für ihn nicht nur keinen Wert, sondern sie sind ihm ein Gräuel. Da sämtliche Ehre der Welt für Gott ein Gräuel ist, muss sie auch für uns ein Gräuel sein.

Geld ist etwas, was jedermann auf Erden als wertvoll erachtet. Aber Gott sagt, dass diejenigen, die Geld und Reichtum lieben, früher oder später unter den folgenden acht Konsequenzen leiden werden (1Tim 6,9-10): (a) sie fallen in Versuchung; (b) sie fallen in Verstrickung; (c) sie fallen in törichte Begierden; (d) sie fallen in schädliche Begierden; (e) sie versinken in Verderben; (f) sie versinken in Verdammnis; (g) sie werden vom Glauben abirren; (h) sie machen sich selbst viele Schmerzen.

Ich habe dies bei Gläubigen in aller Welt immer wieder erlebt.

Einer der Hauptgründe, warum man heute kaum noch ein prophetisches Wort in unserem Lande hört, liegt darin, dass die meisten Prediger Geld lieben. Jesus sagte, dass Gott die wahren Reichtümer (das prophetische Wort ist einer davon) nicht denen gibt, die mit Geld untreu sind (Lk 16,11). Das ist der Grund, warum wir so viele langweilige Predigten und so viele langweilige Zeugnisse in Gemeindeversammlungen und Konferenzen hören.

2. Niemand kann uns schaden, außer wir selber

„Und wer ist’s, der euch schaden könnte, wenn ihr dem Guten nacheifert?“ (1Pt 3,13).

Gott ist so mächtig, dass er bewirken kann, dass ALLE DINGE denen zum Besten dienen, die ihn lieben und die nach seinem Ratschluss berufen sind – d. h. für die Menschen, die in ihrem irdischen Leben nichts begehren, was außerhalb seines Willens liegt (Röm 8,28). Jemand, der selbstsüchtige Begierden hat, kann diese Verheißung nicht für sich in Anspruch nehmen. Aber wenn wir Gottes Willen vollständig annehmen, können wir diese Verheißung jede Minute unseres Lebens auf Erden beanspruchen. Nichts kann uns schaden.

Alles, was andere Menschen uns antun – Gutes oder Böses, ob es zufällig oder absichtlich passiert – wird durch den Filter von Römer 8,28 gehen und wird sich zu unserem Besten auswirken, indem wir jedes Mal ein wenig mehr in das Ebenbild Christi verwandelt werden (Röm 8,29) – was das Beste ist, das Gott für uns geplant hat. Dieser Filter wirkt jedes Mal perfekt für jene Menschen, die die Bedingungen dieses Verses erfüllen.

Ferner sagt uns 1. Petrus 3,13, dass niemand uns Schaden zufügen kann, wenn wir „eifrig dem Guten nacheifern“. Leider ist dieser Vers nicht so gut bekannt wie der Vers in Römer 8,28. Doch wir müssen diesen Punkt jetzt bekanntmachen. Aber auch diese Verheißung ist nur für die anwendbar, die eifrig bestrebt sind, ihr Herz gegenüber allen Menschen rein zu halten. Es wird dann für einen Dämon oder einen Menschen unmöglich sein, einem solchen Christen zu schaden.

Wann immer irgendein Christ klagt, dass andere ihm Schaden zugefügt haben, gibt er indirekt zu, dass er Gott nicht liebt, dass er nicht nach Gottes Ratschluss berufen ist und nicht eifrig dem Guten nachgeeifert hat. Sonst hätte sich alles, was diese Leute ihm angetan haben, nur zum Besten ausgewirkt und dann hätte er überhaupt keine Klagen.

In Wirklichkeit bist du der Einzige, der dir schaden kann – durch deine Untreue und durch deine falschen Einstellungen gegenüber anderen.

Ich bin jetzt 76 Jahre alt und kann ehrlich behaupten, dass es niemanden gelungen ist, mir in meinem ganzen Leben zu schaden. Viele haben dies versucht, aber ALLES, was sie taten, wirkte sich nur zu meinem Besten für mein Leben und meinen Dienst aus. Daher kann ich Gott auch für diese Menschen preisen. Die Menschen, die sich gegen mich stellten, waren meistens so genannte „Christen“, die Gottes Wege nicht verstanden haben. Ich gebe dir mein Zeugnis, nur um dich zu ermutigen, damit du glaubst, dass dies auch dein Zeugnis sein kann – immer.

   
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