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Wort zur Woche
Januar 2016 (5)
Das neutestamentliche Leben und die neutestamentliche Gemeinde - Zac Poonen
(The New Covenant Life and Church)

Nachfolgend findet ihr wesentliche Punkte der Botschaften einer Konferenz in Tuticorin, Tamilnadu, Indien (Januar 2016):

1. Wenn wir wirklich „durch Christi Blut gerechtfertigt“ (Röm 5,9) und in Christus „angenommen“ (Eph 1,6; KJV) sind, dann gedenkt Gott nicht länger unserer Vergangenheit (Hebr 8,12). Dann ist unsere Vergangenheit in Gottes Augen sündenlos. Und sie wird so bleiben, solange wir rasch Buße tun, uns ein gutes Gewissen bewahren und auch allen Menschen – allezeit – vergeben (siehe Mt 18,23-35).

2. Das Wichtigste in unserem Leben ist, dass wir allezeit auf den Herrn hören (Lk 10,38.42). Nur so kann jeder Götze, den es in unserem Leben gibt, zerstört werden (siehe Jes 30,21-22).

3. Der größte Beweis für Demut ist völliger Gehorsam gegenüber dem Herrn (Phil 2,8), der sich daran zeigt, dass wir unseren eigenen Willen stets in den Tod geben (2Kor 4,10).

4. Mit deiner Frau in einer verständnisvollen Weise zusammenzuleben bedeutet, immer anzuerkennen, dass sie ein schwächeres Gefäß ist (1Pt 3,7). Die Rolle des Ehemannes als Haupt der Frau bedeutet, dass er seine Frau durch sein Vorbild leitet und für jeden Aspekt ihres Lebens sorgt (so wie der Kopf für den ganzen Leib sorgt).

5. Wir müssen unsere Kinder lehren, was Moses Mutter ihm als ein Kind beibrachte: Niemals nach weltlicher Ehre oder nach dem Genuss der Sünde oder nach weltlichem Reichtum zu trachten, sondern willig zu sein, um Christi Willen Misshandlung und Schmach zu erleiden. Mose erinnerte sich noch an diese Belehrungen, selbst als er schon 40 Jahre alt war (Hebr 11,24-26).

6. Der Herr schreibt sein Wort zuerst in unseren Sinn und gibt uns damit das Verlangen, seinen Willen zu tun. Dann wird er sein Wort in unser Herz schreiben, und uns damit auch die Fähigkeit geben, seinen Willen zu tun (Hebr 8,10; Phil 2,12-13). Wenn er das Erste getan hat, so müssen wir glauben, dass er auch das Zweite tun wird.

7. Jeder von uns muss treu seinen Teil im Leib Christi tun, um die Gemeinde als eine „Familie“ zu bauen, wo jedes Mitglied für die anderen sorgt und sie ermutigt (1Kor 12,24-27).

8. „Zu vergessen was dahinten liegt und sich nach dem, was vor mir liegt auszustrecken“ (Phil 3,13) bedeutet, dass wir jeden Tag so leben, als ob wir bislang nichts für den Herrn getan hätten, aber mit Eifer herausfinden möchten, was wir an diesem Tag gemäß seinem Willen tun sollten.

9. Das „gläserne Meer“ (ein Meer ohne Kräuselung/Wellen – siehe Offb 15,2), auf dem die Überwinder stehen, ist ein Bild des Lebens der „vollkommenen Ruhe“, das der Herr uns geben möchte – unabhängig davon, was um uns herum geschieht oder nicht geschieht (Hebr 4,9-11).

10. „Allezeit zu beten“ (1Th 5,17) bedeutet so zu beten wie wir atmen – allezeit –, indem wir für all unsere Bedürfnisse in einer beständigen Einstellung von hilfloser Abhängigkeit vom Herrn leben. Ein anderes Bild dafür wäre so wie ein Zweig zu sein, der sich – allezeit – hilflos auf den Herrn verlässt, um Frucht hervorzubringen (Joh 15,5).

Diese Botschaften (in englischer Sprache) können unter folgendem Link angeschaut werden: http://www.cfcindia.com/series/the-new-covenant-life-and-church

   
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