Englisch
Wort zur Woche
Februar 2015 (3)
Ein Beispiel einer gottesfürchtigen Frau mit Glauben - Zac Poonen
(An Example of a Godly Woman with Faith)

Wir lesen in 2. Könige 4,8-37 von einer Frau – einer prominenten, reichen, wohlhabenden und einflussreichen Frau –, die durch den Dienst Elisas gesegnet wurde. Gott wählt nicht nur die Armen und die Analphabeten und Ungebildeten aus, um sie zu segnen. Bei ihm gibt es kein Ansehen der Person. Er erwählte einen ungebildeten Petrus, aber er erwählte auch einen hoch gebildeten Paulus. Petrus wusste nicht viel über die Heilige Schrift, aber Paulus war ein Schriftgelehrter. Es gab einige reiche Frauen, die Jesus und seine Jünger finanziell unterstützten, und Jesus akzeptierte ihre großen Gaben, weil sie gottesfürchtige Frauen waren (Lk 8,3).

Hier war eine wohlhabende Frau, die sich entschied, Elisa zu unterstützen. Sie war auch eine gottesfürchtige Frau, denn als sie diesen Mann gelegentlich in ihrem Hause zu Besuch kommen sah, sagte sie zu ihrem Ehemann: „Siehe, ich erkenne, dass dies ein heiliger Mann Gottes ist.“ Wie erkannte sie Elisa als einen heiligen Mann Gottes, ohne überhaupt eine einzige Predigt von ihm gehört zu haben? Sie beobachtete einfach die Art und Weise, wie er sich am Esstisch benahm. Was für ein Vorbild für uns! Es sind die kleinen Dinge, die einen frommen Mann ausmachen – die Art und Weise wie er sitzt und mit Menschen redet, die Art und Weise, wie er sein Essen einnimmt und die Art und Weise wie er sich in gewöhnlichen Angelegenheiten verhält. Wir brauchen seinen Predigten nicht zuzuhören.

Daher entschied sich diese Frau, in ihrem Hause ein kleines Gästezimmer für Elisa als Bleibe einzurichten – mit einem Bett, einem Tisch, einem Stuhl und einem Leuchter. Elisa hatte nie zu erkennen gegeben, dass er irgendeines dieser Dinge benötigte. Aber sie war eine bedachtsame, fürsorgliche Frau – so wie es alle gottesfürchtigen Frauen sind. Gott sorgt für seine Diener, indem er für sie solche Orte der Ruhe bereitstellt, ohne dass sie das überhaupt erwartet haben. Aber ein wahrer Mann Gottes wird gegenüber solchen Menschen niemals in Schuld bleiben. Daher fragte Elisa seinen Diener Gehasi, was er für sie als Gegenleistung tun könnte. Gehasi sagte, dass sie keine Kinder habe. Daher betete Elisa für sie und sagte ihr, dass sie innerhalb eines Jahres ein Kind haben würde. Und so kam es.

Dieses Kind wuchs auf und wurde eines Tages krank und starb (2Kön 4,20). Denke an den Glauben dieser Mutter, dass sie dieses Kind nicht gleich begrub, sondern sagte: „Lass mich zuerst zu dem Mann Gottes gehen“ (2Kön 4,22). So ging sie hin, um Elisa zu treffen. Als Elisa sie aus einiger Entfernung sah, trug er Gehasi auf, sie zu fragen: „Geht es dir gut? Geht es deinem Mann gut? Geht es deinem Kind gut?“ (2Kön 4,26). Höre auf ihre Antwort des Glaubens, die sie in Bezug auf ihr totes Kind gibt: „Jawohl, es geht mir gut!“ Welcher Glaube war das! Elisa ging hin und betete für dieses Kind und erweckte es von den Toten auf. Es ist erstaunlich zu sehen, was der Glaube dieser Mutter für dieses Kind bewirkte. Sie empfing entsprechend ihrem Glauben. Das ist der Grund, warum sie in der Galerie der Helden des Glaubens Erwähnung findet: „Frauen erhielten ihre Toten durch Auferstehung wieder…und erhielten durch den Glauben ein gutes Zeugnis“ (Hebr 11,35.39). Wenn diese Mutter keinen Glauben gehabt hätte, hätte sie ihr Kind begraben. Welche Wunder tut Gott überall dort, wo er jemanden findet, der Glauben hat.

   
artikel | audio | über uns | kontakt

© Copyright - Christian Fellowship Church , Bangalore. (INDIEN)