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Wort zur Woche
Dezember 2014 (3)
Jesus lebt immer, um für uns einzutreten - Zac Poonen
(Jesus Ever Lives to Make Intercession for Us)

In Sacharja, Kapitel 3, lesen wir, dass der Hohepriester Jeschua vor dem Herrn stand und Satan dort stand, um ihn zu verklagen. Satan sucht ständig danach, Leiter zu verklagen und zu schädigen. Er zielt auf sie ab, auf ihre Frauen und Kinder. Sei nicht hart in deinem Urteil über einen Leiter, denn er ist ein größeres Ziel für Satan als du selbst. Seine Frau und seine Kinder sind größere Ziele für Satan als deine Frau und deine Kinder. Satan stand dort, um Jeschua vor dem Herrn zu verklagen. Doch der Herr antwortete: „Ich, der Herr, weise deine Klagen zurück, Satan“ (Sach 3,2; NLB). Wir haben einen Anwalt beim Vater, Jesus Christus, den Gerechten. Manchmal sind wir so mit dem Ankläger beschäftigt, dass wir ganz unseren Anwalt vergessen, der für uns betet.

Zwei Dienste geschehen gerade jetzt im Himmel. Der eine ist der Satans, der uns verklagt. Er verklagte schon Hiob und Jeschua. Gleichzeitig geschieht ein anderer Dienst im Himmel. „Jesus lebt immer, um für uns zu bitten“ (Hebr 7,25). Die beiden Dienste sind der Dienst der Anklage und der Dienst der Fürbitte. Wer mit dem Satan in Gemeinschaft steht, wird andere Gläubige verklagen. Jedes Mal, wenn du über andere Gläubige Klatsch verbreitest oder schlecht über sie sprichst, dann wirst du, bewusst oder unbewusst, mit Satan Hand in Hand arbeiten und sagen: „Ich bin ganz deiner Meinung. So ist diese Person.“ Und jedes Mal, wenn du für einen Bruder betest, der schwächer ist, arbeitest du Hand in Hand mit Jesus und sagst: „Herr, ich bin ganz deiner Meinung. Wir müssen für diesen Bruder beten und ihn von diesem Problem frei machen.“ Wie oft hast du die Hand des Satans gehalten und wie oft hast du die Hand Jesu gehalten? Du weißt es. Lass es in der Zukunft anders werden.

Als Jeschua angeklagt wurde, sagte der Herr: „Ich weise deine Klagen zurück.“ Dasselbe sage ich, wenn Menschen mit Anklagen zu mir kommen. Wenn jemand in mein Haus kommt und einen Bruder verklagt, sage ich ihm: „Ich will den Bruder sofort anrufen und ihm sagen, was du mir erzählt hast.“ Ausnahmslos sagt dann der Ankläger: „Nein. Bitte tu das nicht.“ Ich antworte: „Ich muss. Ich bin ehrlich zu allen Brüdern. Wenn mir jemand etwas über dich gesagt hätte, hätte ich dich sofort angerufen und es dir gesagt. Wenn du mir also etwas über jemanden erzählst, muss ich ihn auch sofort anrufen.“ Weißt du, was das Ergebnis dieses Vorgehens ist? Mein Haus ist nun schon sehr lange vor Klatsch und Tratsch bewahrt worden. Ich würde dir raten, es so zu machen wie ich.

Der Herr antwortete Satan: „Ich weise deine Klagen zurück. Dieser Mann ist ein Kind Gottes. Er ist ein Brandscheit, das ich aus dem Feuer gerettet habe.“ Weil Jeschua unreine Kleider anhatte, sagte der Engel: „Tut die unreinen Kleider von ihm.“ Das ist ein Bild für unseren Anwalt Jesus, der für uns bittet: „Tut seine unreinen Kleider weg. Zieht ihm neue Kleider an.“ Und Jeschua stand nun da, gekleidet mit der Gerechtigkeit Christi. So müssen wir alle Kinder Gottes ansehen – als gekleidet mit der Gerechtigkeit Christi. Und nun kommen wir zum schönsten Teil. Sacharja war so begeistert, als er all dies sah, dass er sich im Geist mit dem Herrn verband und sagte: „Herr, dies ist wunderbar. Nun setze ihm auch noch einen feinen Kopfbund auf.“ Er verband sich mit Jesus darin, seinen unreinen Bruder herrlich zu machen.

Möchtest du an diesem Dienst, „deinen unreinen Bruder herrlich zu machen“ teilhaben?

Was bedeutet das praktisch? Es bedeutet, dass ich, wenn jemand daherkommt und einen Bruder vor mir anklagt, antworte: „Aber weißt du, er hat auch gute Eigenschaften.“ Und dann nenne ich ihm einige. Auf einmal ist der Mund des Anklägers verschlossen. Das ist ein wunderbarer Dienst – sogar wenn wir beten. John Hyde (bekannt als „betender Hyde“) war ein bedeutender amerikanischer Missionar in Nordindien zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Er berichtete davon, wie er einmal betete und anfing, dem Herrn von den Schwächen eines gewissen Pastors zu erzählen. Plötzlich kam es ihm so vor, als ob er gewürgt würde. Der Heilige Geist sagte ihm, sich nicht auf den Dienst der Anklage einzulassen, sondern für diesen Mann Fürbitte einzulegen. Er lernte an diesem Tag, auch im Gebet Menschen nicht anzuklagen!

Verbinde dich nicht mit dem Teufel darin, Gottes Volk zu kritisieren. Stattdessen, bete für die Geschwister. Jedes Mal, wenn dich der Herr an einen aufrichtigen Diener Gottes erinnert, bete für ihn. Vielleicht ist er in diesem Moment einem satanischen Angriff ausgesetzt. Bitte den Herrn, seine Familie zu schützen und seinen Dienst zu segnen.

   
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