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Wort zur Woche
November 2014 (5)
Die Gnade Gottes - Zac Poonen
(The Grace Of God)

Petrus spricht davon, Gnade für ein glückliche Eheleben zu empfangen: „Desgleichen ihr Männer, wohnt vernünftig mit euren Frauen zusammen und gebt dem weiblichen Geschlecht als dem schwächeren seine Ehre. Denn auch die Frauen sind Miterben der Gnade des Lebens, und euer gemeinsames Gebet soll nicht behindert werden.“ (1Pt 3,7). Gott möchte, dass christliche Ehepaare in Frieden und Harmonie zusammenleben. Ihr Zuhause soll eine Insel des Friedens in einer von Streit zerrissenen Welt sein. Und hierfür ist sehr viel Gnade nötig.

Petrus spricht dann von geistlichen Gaben: „Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.“ (1Pt 4,10). Jede geistliche Gabe soll nur dazu genutzt werden, anderen zu DIENEN, als ein Mittel, ihnen die wahre Gnade Gottes auszuteilen. Die Gnade Gottes ist vielfältig. Deshalb hat Gott Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund, von unterschiedlicher Persönlichkeit und unterschiedlichem Temperament erwählt und sie gemeinsam in den Leib Christi gestellt, damit jeder einzelne durch sein Leben und seinen Dienst einen bestimmten Aspekt der Gnade Gottes darstellen kann.

„Desgleichen ihr Jüngeren, ordnet euch den Ältesten unter. Alle aber miteinander haltet fest an der Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.“ (1Pt 5,5). Hier spricht Petrus davon, wie wichtig es ist, dass wir schon in jungen Jahren lernen, uns geistlicher Autorität unterzuordnen. Wenn ein junger Mann im Alter von 20 Jahren gerettet wird, ist es für gewöhnlich Gottes Plan, dass er mit 35 Jahren einen geistlichen Dienst effektiv erfüllt. Aber dafür sollte dieser Mann die überaus wichtigen Lektionen des Gebrochenseins und der Demut lernen, bevor er 35 ist. Und diese Lektionen kann er nur lernen, indem er sich geistlicher Autorität unterordnet. Nur so kann er die Gnade empfangen, später in seiner Familie und in der Gemeinde geistliche Autorität auszuüben. Junge Menschen, die sich nicht geistlicher Autorität unterordnen, werden am Ende den geistlichen Dienst verlieren, den Gott eigentlich für sie vorgesehen hatte. Dies bedeutet nicht, dass wir nicht mehr demütig sein müssen, wenn wir älter werden! Unterordnung unter die Ältesten müssen wir lernen, solange wir jung sind. Aber Jesus nachfolgen auf dem Weg der Demut ist etwas, das wir bis zu unserem Todestag tun müssen. Es ist der einzige Weg, um bis zum Ende unseres Lebens Gnade zu empfangen.

Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. Wenn wir hochmütig sind, werden wir, selbst wenn alle unsere Lehren richtig sind, am Ende wie die Pharisäer dastehen, betrogen und blind für geistliche Wahrheiten. Dann werden wir die wahren Propheten unserer Tage nicht mehr erkennen können, genauso wenig wie die Pharisäer damals Jesus erkennen konnten, den wahren Propheten des Herrn.

   
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