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Wort zur Woche
Oktober 2014 (4)
Lerne von Jesus, Worte der Ermutigung zu sprechen - Zac Poonen
(Learn from Jesus to Speak Words of Encouragement)

Unsere Sprache ist ein großer Offenbarer dessen, was in unserem Herzen ist. Jesus sagte: „Denn wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund.“ Was immer in deinem Herzen ist, wird herauskommen, wenn du sprichst. Du kannst es nicht lange verbergen. Warum setzen Leute andere herab? Warum machen sie Bemerkungen und Witze über andere Menschen, die diese verletzen? Warum machen sie das? Weil sie nicht wie Christus sind.

Wir müssen die Herrlichkeit Jesu sehen; nur dann können wir wie er sein. Der Heilige Geist möchte uns zeigen, wie Jesus lebte. Und dann sagt er: „Erlaube mir nun, dich so wie Jesus zu machen.“ Er sagt nicht bloß: „Sei so wie er“; er sagt, „erlaube mir, dich in sein Ebenbild umzugestalten.“ Nehmen wir an, der Heilige Geist würde mir nur die Herrlichkeit Jesu zeigen und dann sagen, „Sei so wie er“, dann würde ich entmutigt aufgeben. Ich würde sagen: „Herr, ich kann es nicht.“ Aber das ist nicht, was der Heilige Geist sagt. Der Heilige Geist zeigt uns die Schönheit Jesu in der Art und Weise, wie er redete und sagt dann zu uns: „Nun, mein Sohn, meine Tochter, wirst du mir jetzt erlauben, deine Sprache auch so zu machen – rein, gut und liebevoll? Wirst du mir erlauben, deine Zunge zu kontrollieren? Wirst du mir von heute an erlauben, deine Sprache zu kontrollieren?“ Das ist die Fülle des Geistes. Die Frucht des Geistes ist Selbstbeherrschung. Wir können mit dem Heiligen Geist erfüllt werden, sodass wir nie jemanden mit unseren Worten oder etwas ähnlichem verletzen. Er führt uns auf dem Pfad des Todes unseres eigenen Ichs.

Jesus benutzte seine Zunge auf eine positive Art und Weise, um Menschen zu ermutigen und zu korrigieren. Er machte seine Zunge zu einem Instrument des Lebens in Gottes Hand. In Jesaja 50,4 lesen wir einen wunderbaren Vers in Bezug auf Jesu Zunge, es ist eine erstaunliche Aussage, es heißt dort: „Du hast mir die Zunge eines Jüngers gegeben, dass ich wisse, zu einer müden Person ein richtiges Wort zu reden.“ Denke nur daran, wenn du einen solchen Dienst haben könntest – du musst dafür kein Prediger sein. Du magst nie auf einer Kanzel stehen, aber du hast einfach das richtige Wort für müde Menschen.

Weißt du, wie viele müde Menschen dir jeden Tag über den Weg laufen? Wie vielen Menschen, denkst du, begegnest du jeden Tag? An deinem Arbeitsplatz, in deiner Nachbarschaft? Es müssen wenigstens einige sein. Und einige von ihnen sind müde. Hast du für sie ein Wort der Ermutigung oder lehnst du dich einfach zurück und redest über Politik und das Wetter, und sie verharren in ihrer Niedergeschlagenheit? Gott möchte deine Zunge benutzen. Gott möchte deine Zunge benutzen, um ein Wort der Ermutigung und manchmal auch ein Wort der Zurechtweisung zu sprechen. Jesus benutzte seine Zunge als ein Schwert, um die Stolzen und Überheblichen zurechtzustutzen. Denke daran, wie der römische Hauptmann ermutigt gewesen sein muss, als Jesus sagte: „Solchen Glauben habe ich noch nie gesehen.“ Oder die Frau aus Syrophönizien, als Jesus ihren Glauben lobte. Du kannst davon in Matthäus 8 und Matthäus 15 lesen. Denke an diese sündige Frau im Hause Simons des Aussätzigen in Lukas 7, die ermutigt war, als Jesus sie lobte, weil sie ihm seine Füße gewaschen hatte. Oder Maria von Betanien, die für ihre aufopfernde Gabe gelobt wurde. Sie werden diese Worte Jesu nie mehr vergessen haben. Denke an Petrus, wie er gestärkt wurde, als Jesus sagte: „Ich werde für dich beten.“ Bloß ein paar Worte – aber welche Kraft! Viele Menschen müssen solche Worte aus Jesu Munde gehört haben. Und sie können auch aus deinem Munde kommen, wenn du den Heiligen Geist bittest, dir die Liebe Gottes für andere Menschen in dein Herz auszugießen.

   
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