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Wort zur Woche
Juni 2012 (2)
Jesus benutzte Seine Zunge um andere zu ermutigen und zu ermahnen - Zac Poonen
(Jesus Used His Tongue To Encourage And Admonish Others)

Jesu Sprache war rein. Kein schmutziges und auch kein nutzloses Wort kamen jemals über Seine Lippen. Er redete stets die Wahrheit. Niemand konnte Jesus in ein Gespräch verwickeln, in dem es darum ging, wie man noch mehr Geld (über seine eigenen Bedürfnisse hinaus) machen kann. Er war an solchen Dingen einfach nicht interessiert. Sein Sinn war auf das, was droben ist, nicht auf das, was auf Erden ist, gerichtet. Er benutzte zweifellos materielle Dinge, aber Er liebte sie nicht, noch hing er an irgendetwas Materiellem.

Jesus hat nie jemanden herabgesetzt oder Bemerkungen oder Witze über Menschen gemacht, die sie verletzt haben. Er hat nie irgendwelche verletzenden Aussagen gemacht. Er hat nie die Fehler Seiner Jünger hinter ihrem Rücken besprochen. Es ist wirklich erstaunlich, dass Er in drei Jahren Judas niemals vor den anderen elf Jüngern bloßgestellt hat – sogar beim letzten Abendmahl konnten die Elf nicht erraten, wer ihren Meister verraten würde.

Jesus benutzte Seine Zunge, um andere zu ermutigen und zu ermahnen, und machte dabei Seine Zunge zu einem Werkzeug des Lebens in Gottes Hand. Er benutzte die Zunge, um besänftigende Worte zu den Müden zu sprechen (Jes 50,4), und auch als ein Schwert, um die Stolzen und die Hochmütigen zurechtzustutzen (Jes 49,2).

Wie sehr müssen sich der römische Hauptmann und die kanaanäische Frau ermutigt gefühlt haben, als sie hörten, wie Jesus ihren Glauben öffentlich lobte (Mt 8,10; 15,28).

Auch die Sünderin wurde für ihre Liebe gelobt (Lk 7,47), und Maria von Betanien, die für ihr hingebungsvolles Opfer gelobt wurde (Mk 14,6), wird die Worte Jesu nie vergessen haben.

Wie gestärkt muss Petrus durch Jesu Zusicherung, dass Er für ihn beten würde, gewesen sein (Lk 22,32). Nur ein paar Worte, aber welche Kraft und welche Ermutigung drückten sie aus.

Viele andere Menschen müssen Worte aus dem Munde Jesu gehört haben, die ihren müden Geist aufgerichtet haben, denn es heißt in Jesaja 50,4, dass Jesus täglich auf die Stimme Seines Vaters hörte, damit Er ein passendes Wort für die müden Seelen, die ihm jeden Tag über den Weg liefen, hatte.

Er wies Jakobus und Johannes zurecht, weil sie nach Ehrenplätzen strebten und gegen die Samariter Vergeltung üben wollten (Mt 20,22-23; Lk 9,55). Er wies Seine Jünger siebenmal wegen ihres Unglaubens zurecht.

Jesus hatte nie Angst davor, die Wahrheit auszusprechen, sogar wenn sie andere verletzte, denn Sein Herz war mit Liebe für sie erfüllt. Er war nicht besorgt, dass Sein Ruf, gütig zu sein, verloren ging, indem Er starke Worte benutzte. Er liebte andere mehr als sich selbst, und daher war Er bereit, Seinen Ruf zu opfern, um ihnen zu helfen. Daher sprach Er die Wahrheit offen aus, damit die Menschen nicht auf ewig zerstört würden. Das ewige Leben von Menschen war für Ihn von größerer Bedeutung als ihre Meinungen über Ihn.

Deutsche Übersetzung: Alois Mair

   
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