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1. Heiligkeit kommt wenn man auf Jesus schaut
"Wir wollen den Wettlauf bis zum Ende durchhalten... Dies tun wir, indem wir
unsere Augen auf Jesus gerichtet halten" (Heb 12, 1+2).
Das Geheimnis von Frömmigkeit kann man in der Person von Christus, der in unser
Fleisch kam, finden (wie es 1. Tim. 3,16 sehr klar zeigt) - und nicht in der
Lehre dass Christus in unser Fleisch kam. Wir werden durch Seine Person heilig
und nicht durch eine Lehre die Sein Fleisch analysiert.
Kein Beitrag der Eigenleistung wird jemals ein sündiges Herz heilig machen. Damit
dies geschieht muss Gott in uns arbeiten. Heiligkeit (ewiges Leben) ist ein
Geschenk Gottes - und es kann niemals durch Werke erlangt werden (Röm. 6,23).
Die Bibel erklärt uns dass nur Gott alleine uns rechtfertigen (uns heilig machen)
kann (1. Thess 5,23 sagt dies so deutlich, dass niemand es missverstehen kann).
Dennoch kämpfen eine Vielzahl von Gläubigen darum sich selbst zu verleugnen
statt heilig zu sein. Sie werden stattdessen Pharisäer. "Als neue Menschen,
geschaffen nach dem Ebenbild Gottes und zur Gerechtigkeit, Heiligkeit und
Wahrheit berufen, sollt ihr auch ein neues Wesen annehmen" (Eph. 4,24). Die
Heiligkeit kann durch den Glauben an Jesus erreicht werden - mit anderen Worten,
auf Jesus schauen.
Wenn wir immer nur auf die Lehre schauen werden wir zu Pharisäern. Je reiner
unsere Lehre, desto grösser wird das Pharisäertum werden. Die grössten Pharisäer
die ich auf der Erde kennen gelernt habe, waren unter denen, welche den höchsten
Standard der Heiligkeit durch Eigenleistung hatten! Wir müssen aufpassen dass
wir nicht wie einer von ihnen werden!
Was gemeint ist mit ‚auf Jesus schauen', wird sehr klar in Heb. 12,2 erklärt.
Zuerst müssen wir Ihn ansehen als einer der auf der Erde gelebt hat indem er
täglich ‚sein Kreuz auf sich nahm - versucht wurde in allem wie wir, dennoch
ohne Sünde blieb' (Heb. 4,15). Er ist unser Vorbild (Heb. 6,20), und in Seinen
Fussstapfen sollen wir wandeln. Zweitens sollen wir Ihn als Einen sehen, der
jetzt ‚zur Rechten Seines Vaters ist' als Mittler zwischen Gott und den Menschen
und als Helfer in allen Prüfungen und Versuchungen.
2. Der Weg des Kreuzes ist der Weg des Lebens
"Dies ist ein wahres Wort: Wenn wir mit ihm sterben, werden wir auch mit ihm
leben" (2. Tim. 2,11).
Es gibt keinen anderen Weg das Leben Jesu in unserem Leibe zu offenbaren als den
Tod unseres Eigenlebens in allen Situationen in die Gott uns stellt (2. Kor. 4,10+11).
Wir müssen "daran festhalten: wir sind für die Sünde tot und leben nun durch
Christus Jesus für Gott" (Röm. 6,11). In allen Situationen, wenn wir die Sünde
überwinden möchten. "Denn wenn ihr euch weiter von ihr bestimmen lasst, werdet
ihr sterben (Röm. 8,13). Der Heilige Geist wird uns in unserem täglichen Leben
immer zum Kreuz führen.
Wir werden von Gott in Situationen geführt in welchen wir "jeden Tag getötet
werden, wir werden geschlachtet wie die Schafe"(Röm. 8,36) und "durch das Leiden
erfahren wir am eigenen Leib ständig den Tod von Christus, damit auch sein Leben
an unserem Körper sichtbar wird" (2. Kor. 4,10).
3. Wir sind berufen von den Menschen verstossen und verfolgt zu sein
"Jeder der an Christus Jesus glaubt und ein Leben zur Ehre Gottes führen will,
wird Verfolgung erleben" (2. Tim. 3,12).
Jesus sagte seinen Jüngern dass sie in der Welt Trübsal haben würden (Joh. 16,33)
und Er betete dass Sein Vater die Jünger nicht aus der Welt herausnähme
(Joh. 17,15). Die Apostel lehrten die Gläubigen dass sie nur durch viele
Trübsale hindurch in das Königreich Gottes eingehen können (Apg. 14,23).
Jesus sagte, dass wenn die Menschen den Kopf des Hauses Beelzebul nennen, die
Mitglieder des Haushaltes noch schlimmer genannt würden (Matt. 10,25). Dadurch
wissen wir dass wir getreue Mitglieder Seines Haushaltes sind. Einige Wörter
mit denen ich von anderen ‚Gläubigen' benannt wurde sind ‚Teufel', ‚Sohn des
Teufels', ‚Böser Geist', ‚Antichrist', ‚Betrüger', ‚Terrorist', ‚Mörder'. Es war
für mich eine grosse Ehre durch dies einen Teil des Haushaltes Jesu zu sein.
Alle, die aufrichtig dem Herrn dienen werden solche Erlebnisse haben.
Jesus sagte auch dass ein wahrer Prophet von seinen Verwandten niemals als
solchen geehrt wird (Mark. 6,4). Selbst Jesus wurde von Seiner Familie nicht
akzeptiert. Jeder wahre Prophet von Gott wird von seiner Familie verstossen und
entehrt werden, auch heute noch. Gleicherweise wird ein wahrer Apostel auch
behandelt "als wären wir die Sündenböcke der Welt" (1. Kor. 4,13). Leiden und
Unterdrückung waren schon immer die Merkmale der grössten Diener Gottes.
Die Lehre, dass die Gläubigen vor der ‚grossen Trübsal' entrückt werden, ist
sehr geläufig und bei Gläubigen beliebt weil sie ihr Fleisch tröstet. Aber Jesus
machte in Matth. 24, 29-31 sehr klar dass Er Seine Auserwählten erst NACH der
grossen Trübsal zu sich nimmt. DA IST IM GANZEN NEUEN TESTAMENT NICHT EIN VERS,
DIE LEHRT DASS DIE GEMEINDE DER GROSSEN TRÜBSAL ENTFLIEHEN KANN. Diese Lehre
kam von einem Mann aus England Mitte des 18. Jahrhunderts.
Wir müssen unsere Gemeinde auf die Verfolgung vorbereiten.
Deutsche Übersetzung: Petra Baumann
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