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Wort zur Woche
1. Mai 2009
Eine kleine Sünde und eine grosse Sünde - Zac Poonen
(A Small Sin And A Great Sin)

Stell dir vor wie Gott jemanden zurückweist der, wie wir sagen würden eine ‚kleine Sünde' getan hat und wie Er jemanden annimmt und segnet, der eine ‚grosse Sünde' getan hat.

Nimm zuerst den Fall von König Saul. Er begann eine, wie wir sagen würden ‚kleine Sünde' indem er nicht alle Schafe tötete wie Gott es ihm befohlen hatte, sondern nur die schlechten Schafe. Die Guten behielt er um Gott ein Opfer zu bringen. Würdest du Saul für diesen Fehler verdammen? Vielleicht nicht. Aber Gott bestrafte ihn - und dies ernsthaft! Er nahm Saul das Königreich weg.

Auf der anderen Seite, stell dir vor was König David tat. Er begann Ehebruch mit der Ehefrau eines Mannes der nicht in der Stadt war (er war in der Armee von David). Und dann, um seine Sünde zu vertuschen, liess er diesen Mann an die Front gehen damit er getötet wurde um seine Ehefrau zu heiraten. Was würdest du tun mit einem solchen Mann wie David es war? Du würdest David vielleicht sofort zur Hölle schicken. Aber Gott tat dies nicht. Seine Wege sind nicht unsere Wege. Gottes Wege können auf menschlicher Ebene nicht verstanden werden. Wir teilen die Leute dem entsprechend ein, ob sie Böses oder Gutes tun. Aber Gott teilt die Menschen nach dem ein, ob sie stolz (und unaufrichtig) sind, oder demütig (und aufrichtig). Und deswegen akzeptierte Gott David nachdem Er ihn für seine Sünde bestraft hatte.

Gott sprach von David sogar als ein Mann nach Seinem Herzen, der seiner Generation im Willen Gottes gedient hatte (Apg. 13:22,36). Das Ende von David war nicht wie jenes von Saul, nur weil David demütig war.

In dem ich gefallene Christen und christliche Leiter beobachtet habe, stellte ich einen Unterschied fest. Gott erlaubt es bei Einigen dass sie ins Licht gestellt werden und Andere nicht. Einige, welche sehr kleine Vergehen taten (in den Augen der Menschen) werden vor allen Augen ins Licht gestellt und gedemütigt, während Andere (die, wie ich vertraulich erfuhr, viel grössere Vergehen getan hatten), überhaupt nicht beachtet wurden! Und nicht nur dass Gott ihre Vergehen zudeckte, Er segnete sie sogar und gebrauchte sie ausserordentlich!

All dies erscheint uns ungerecht zu sein. Aber das ist nicht so. Warum tut Gott Dinge wie diese? Weil Er nicht pharisäisch ist wie viele gläubige Menschen! Er teilt die Menschen in ‚demütig' und ‚stolz' ein, nicht in ‚die welche das Richtige tun' und ‚die welche das Falsche tun'.

Dies gibt uns allen grosse Hoffnung und Ermutigung. Wenn Gott die Menschen so einteilen würde wie wir es tun, müssten wir in ständiger Angst leben, dass wir zuletzt versehentlich in der falschen Gruppe landen würden - denn alle von uns machen Fehler und tun falsche Dinge - zumindest versehentlich, wenn nicht vorsätzlich.

Menschen reagieren normalerweise sehr hart sobald jemand nur eine falsche Sache tut. Aber Gott sei Dank müssen wir uns nicht mit erbarmungslosen Menschen abgeben. Wir müssen uns nur mit Gott unserem erbarmenden Schöpfer auseinandersetzen (Heb. 4:13).

Wenn wir jederzeit in Bescheidenheit und Zerbruch vor Gott leben, uns nicht für etwas Besseres halten als andere Menschen und uns immer als Chef der Sünder erkennen, wenn wir niemals versuchen Herr zu sein über Andere und niemals versuchen etwas an uns zu reissen (auch nicht einen Dienst); wenn wir willig sind ‚auch die zweite Meile mitzugehen': und wenn wir bereit sind denen zu vergeben welche uns das grösste Leid zufügen, dann wird Gott unsere Fehler zudecken und uns weiterhin segnen, egal was Menschen über uns denken oder uns tun.

Deutsche Übersetzung: Petra Baumann

   
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