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Stell dir vor wie Gott jemanden zurückweist der, wie wir sagen würden eine
‚kleine Sünde' getan hat und wie Er jemanden annimmt und segnet, der eine ‚grosse
Sünde' getan hat.
Nimm zuerst den Fall von König Saul. Er begann eine, wie wir sagen würden ‚kleine
Sünde' indem er nicht alle Schafe tötete wie Gott es ihm befohlen hatte, sondern
nur die schlechten Schafe. Die Guten behielt er um Gott ein Opfer zu bringen.
Würdest du Saul für diesen Fehler verdammen? Vielleicht nicht. Aber Gott
bestrafte ihn - und dies ernsthaft! Er nahm Saul das Königreich weg.
Auf der anderen Seite, stell dir vor was König David tat. Er begann Ehebruch mit
der Ehefrau eines Mannes der nicht in der Stadt war (er war in der Armee von
David). Und dann, um seine Sünde zu vertuschen, liess er diesen Mann an die
Front gehen damit er getötet wurde um seine Ehefrau zu heiraten. Was würdest
du tun mit einem solchen Mann wie David es war? Du würdest David vielleicht
sofort zur Hölle schicken. Aber Gott tat dies nicht. Seine Wege sind nicht
unsere Wege. Gottes Wege können auf menschlicher Ebene nicht verstanden werden.
Wir teilen die Leute dem entsprechend ein, ob sie Böses oder Gutes tun. Aber
Gott teilt die Menschen nach dem ein, ob sie stolz (und unaufrichtig) sind,
oder demütig (und aufrichtig). Und deswegen akzeptierte Gott David nachdem Er
ihn für seine Sünde bestraft hatte.
Gott sprach von David sogar als ein Mann nach Seinem Herzen, der seiner
Generation im Willen Gottes gedient hatte (Apg. 13:22,36). Das Ende von David
war nicht wie jenes von Saul, nur weil David demütig war.
In dem ich gefallene Christen und christliche Leiter beobachtet habe, stellte
ich einen Unterschied fest. Gott erlaubt es bei Einigen dass sie ins Licht
gestellt werden und Andere nicht. Einige, welche sehr kleine Vergehen taten (in
den Augen der Menschen) werden vor allen Augen ins Licht gestellt und
gedemütigt, während Andere (die, wie ich vertraulich erfuhr, viel grössere
Vergehen getan hatten), überhaupt nicht beachtet wurden! Und nicht nur dass
Gott ihre Vergehen zudeckte, Er segnete sie sogar und gebrauchte sie
ausserordentlich!
All dies erscheint uns ungerecht zu sein. Aber das ist nicht so. Warum tut Gott
Dinge wie diese? Weil Er nicht pharisäisch ist wie viele gläubige Menschen! Er
teilt die Menschen in ‚demütig' und ‚stolz' ein, nicht in ‚die welche das
Richtige tun' und ‚die welche das Falsche tun'.
Dies gibt uns allen grosse Hoffnung und Ermutigung. Wenn Gott die Menschen so
einteilen würde wie wir es tun, müssten wir in ständiger Angst leben, dass wir
zuletzt versehentlich in der falschen Gruppe landen würden - denn alle von uns
machen Fehler und tun falsche Dinge - zumindest versehentlich, wenn nicht
vorsätzlich.
Menschen reagieren normalerweise sehr hart sobald jemand nur eine falsche Sache
tut. Aber Gott sei Dank müssen wir uns nicht mit erbarmungslosen Menschen
abgeben. Wir müssen uns nur mit Gott unserem erbarmenden Schöpfer
auseinandersetzen (Heb. 4:13).
Wenn wir jederzeit in Bescheidenheit und Zerbruch vor Gott leben, uns nicht für
etwas Besseres halten als andere Menschen und uns immer als Chef der Sünder
erkennen, wenn wir niemals versuchen Herr zu sein über Andere und niemals
versuchen etwas an uns zu reissen (auch nicht einen Dienst); wenn wir willig
sind ‚auch die zweite Meile mitzugehen': und wenn wir bereit sind denen zu
vergeben welche uns das grösste Leid zufügen, dann wird Gott unsere Fehler
zudecken und uns weiterhin segnen, egal was Menschen über uns denken oder uns
tun.
Deutsche Übersetzung: Petra Baumann
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