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Wort zur Woche
3. April 2009
Alle Gebote Gottes sind zu unserem Besten - Zac Poonen
(All Of God’s Commandments Are For Our Good)

Gott wollte schon immer den Gehorsam des Menschen. Im alten Bund wurden den Israeliten Gebote gegeben, denen sie gehorchen mussten. Aber sie entdeckten dass sie Gottes Gesetze nicht in allen Dingen halten konnten.

Im neuen Bund verspricht Gott die Gesetze in unsere Herzen und unseren Verstand zu schreiben, so dass wir nicht nur einfach gehorsam sind, sondern dass wir es lieben gehorsam zu sein. Gottes Versprechen ist folgendes: "Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Satzungen wandeln und meine Rechte beobachten und tun"(Hes. 36;27).

Nur durch Gehorsam gegenüber Gottes Geboten ist es möglich mit Gott Gemeinschaft zu haben.

Gehorsam, wie auch immer, ist etwas, was viele Gläubige nicht verstanden haben. Die meisten Gläubigen haben das Wort ‚Gnade' so sehr missverstanden, dass sie der Ansicht sind Gehorsam sei nur im alten Bund gefordert. So werden Gottes Gebote als schwere Last empfunden. Dies ist eine Täuschung von Satan. Das Resultat davon ist Unkenntnis der Liebe Gottes. Alle Gebote Gottes sind zu unserem Besten gedacht und dazu da uns frei zu machen. Sie alle entspringen dem Herzen Gottes, der uns mit einer vollkommenen Liebe liebt.

Mose sagt (in Bezug darauf als Gott Seine Gebote an Israel gab), "aus seiner Rechten ging ein feuriges Gesetz für sie. Ja, er hat die Völker lieb; alle seine Heiligen" (5. Mose 33: 2,3). Die Tatsache ist, indem Gott uns seine Gebote gibt, zeigt Er uns Seine grosse Liebe zu uns.

Einige von Gottes Geboten mögen uns selbstverleugnerisch erscheinen. Aber beim genaueren Hinsehen werden wir erkennen dass sie nur zu unserem Besten dienen. Ein Vater gibt seinen Kindern nicht Gebote um ihnen schwere Lasten aufzulegen oder um ihnen Leid zuzufügen - nur um ihnen zu helfen. Das ist der Weg wie wir die Gebote, die Gott uns gegeben hat, sehen müssen. Um Glauben zu haben müssen wir an einen Gott glauben der perfekt ist in Seiner Liebe zu uns. Wenn wir solchen Glauben haben, werden wir um jeden Preis mit Freude seine Gebote halten.

Der Teufel hat Menschen überzeugt dass Gottes Gebote entweder unnötig oder eine Last sind. Darin liegt der Grund für so manche Niederlage von uns. Wenn wir nicht verstehen warum Gott uns ruft etwas zu tun, zeigt das nur unsere Unreife. Eines Tages, wenn wir etwas reifer sind, werden wir es verstehen.

Wenn Kinder in die Schule gehen müssen, verstehen sie möglicherweise noch nicht warum die Eltern ihnen nicht erlauben zu Hause zu bleiben um zu spielen. Sie denken vielleicht dass die Eltern sehr hart zu ihnen sind. Aber es die Liebe der Eltern die sie antreibt ihren Kindern eine Ausbildung zu ermöglichen.

Genau wie diese kleinen Kinder verstehen auch wir oft Gottes Wege nicht. Aber wenn wir an Seine Liebe zu uns glauben, werden wir Seinem ganzen Wort gehorsam sein und uns ohne Fragen Seinem Handeln über uns unterwerfen.

Betrachten wir die Sache des Leidens. Warum gestattet ein Gott der Liebe dass wir durch Leiden hindurchgehen müssen? Das ist so, weil dies ein Teil des Lehrplans in unserem geistlichen Lernprozess ist. Durch Leiden leitet uns Gott zur Reife. Wenn du nicht viele Möglichkeiten hattest zu leiden, hast du sicher nicht viel gelernt das geistlichen Wert hat.

Vielleicht hast du so viel gemurrt und geklagt als du das letzte Mal leiden musstest, dass Gott dir nun gestattet deine eigenen Wege zu gehen. Das ist traurig wenn Gott dich so sitzen bleiben lässt. Ich gehe lieber mein ganzes Leben jeden Tag durch Leiden, als dass Gott mich einfach auf meinem Platz sitzen lässt.

Es ist töricht uns mit anderen Menschen zu vergleichen, wenn Gott uns durch Leiden führt. Es ist vergleichbar damit, wenn unsere Kinder sich wundern würden warum sie in die Schule gehen müssen und die armen Kinder in den Slums während dieser Zeit den ganzen Tag spielen können. Alles Handeln Gottes mit uns ist bestimmt von Seiner grossen Liebe zu uns. Er möchte dass wir glücklich sind - nicht dieses oberflächliche Glück der Welt, dieses tiefe, ewige glücklich sein dass durch ein geheiligtes Leben kommt. Und da ist einfach kein anderer Weg heilig zu werden als durch Leiden.

"Denn jene haben uns für wenige Tage gezüchtigt, nach ihrem Gutdünken; er aber zu unserem Besten, damit wir seiner Heiligkeit teilhaftig werden" (Hebr. 12;10).

Jesus war der glücklichste Mensch der je auf der Erde gelebt hat. Aber Er war auch derjenige der am Meisten gelitten hat. Sein glücklich sein kam daraus dass Er den Willen Seines Vaters tat - nicht weil Er einen leichten Lebensweg hatte. Er kannte die grosse Liebe Seines Vaters zu Ihm und deshalb unterwarf Er sich mit Freuden allem was Sein Vater ihm auf den Lebensweg stellte. Dies war das Geheimnis Seines Lebens.

Deutsche Übersetzung: Petra Baumann

   
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