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Mose war ein Mann der eine Bestätigung der Anerkennung von Gott hatte, Gott
sagte von ihm, „Mein Diener Mose ist treu in meinem ganzen Hause“ (4. Mose 12;7).
Es steht im Wort geschrieben, „Es stand aber in Israel kein Prophet mehr auf
wie Mose, welchen der Herr kannte von Angesicht zu Angesicht“ (5. Mose 34;10).
Es waren nicht die ersten vierzig Lebensjahre von Mose, im Training der
Militärakademie der Ägypter, als er lernte ein geistlicher Führer zu werden.
Nein. Es war Gottes Stärke die sein eigenes starkes „ich“ brach, in den nächsten
vierzig Jahren in denen er in der Wildnis Schafe hütete.
Als er achzig Jahre alt war, wurde sein Vertrauen in seine eigenen Möglichkeiten
erschüttert und Mose konnte sich an Gott anlehnen und wurde zum Überbringer für
Gottes Volk.
Zu dem Bau der Stiftshütte in der Wildnis, lesen wir einen Satz der in 2. Mose
Kapitel 39 und 40 achtzehn Mal wiederholt wird – den Satz, „wie der Herr Mose
geboten hatte“. Das Muster das Gott bei dem Bau der Stiftshütte gebrauchte war
eine sehr einfache und bescheiden aussehende Sache. Es war weit davon entfernt
von dem was Mose bei dem Bau von den Pyramiden in Ägypten gesehen hatte.
Wenn Mose den Plan für den Bau der Stiftshütte bereits mit vierzig Jahren
bekommen hätte, als die Kraft seines ‚Selbst’ in Blüte war, hätte er ihn sicher
abgeändert und alles attraktiver aussehen lassen. Aber im Alter von achzig
Jahren war sein ‚Selbst’ gestorben und so machte er alles genauso wie es der
Herr ihm auftrug. Und dadurch kam die Herrlichkeit des Herrn in die Stiftshütte.
Unsere menschliche Weisheit muss entthront werden, wenn wir die göttliche
Weisheit bekommen wollen.
Die Bibel sagt in 1. Kor. 3;18: „Dünkt sich jemand unter euch weise zu sein in
dieser Weltzeit, so werde er ein Tor, damit er weise werde!“
Gott konnte Mose nur akzeptieren wenn die Spreu der Weisheit von Ägypten von
ihm getrennt war.
Der Apostel Paulus studierte die Bibel während drei Jahren zu den Füssen
Gamaliels, des grossen Professors der Theologie in Jerusalem. Deshalb musste er
auch drei Jahre nach seiner Bekehrung in die Wildnis von Arabien, um die
Weisheit Gamaliels von sich entfernen zu lassen und diese durch göttliche
Weisheit zu ersetzen. Paulus bezieht sich darauf in Gal. 1; 17,18: „Ich ging
weg nach Arabien….nach drei Jahren zog ich nach Jerusalem hinauf“.
Nur so konnte Paulus ein Diener Gottes werden.
Die Entthronung der menschlichen Weisheit ist grundsätzlich für jeden, der Gott
dienen möchte. Noch sind es nur einige die diese Lektion gänzlich gelernt haben.
Gott prüfte Mose bei dem Bau der Stiftshütte, um zu sehen ob er sie genau nach
dem Plan den er auf dem Berg bekommen hatte, bauen würde. Als die Herrlichkeit
Gottes auf die Stiftshütte kam, war dies ein sichtbares Zeichen von Gottes
Zufriedenheit mit dem Werk von Mose.
Wie ist es mit uns wenn wir etwas für den Herrn bauen? Ist es genau gemäss dem
Muster das wir in der Schrift finden können? Oder haben wir etwas mit weltlicher
Weisheit ein wenig verändert? Wenn das so ist, ist dies sicherlich auch ein
Grund wenn in unseren Leben die Herrlichkeit Gottes nicht gefunden werden kann.
Deutsche Übersetzung: Petra Baumann
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