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Wort zur Woche
2. April 2009
Lerne göttliche Weisheit zu schätzen - Zac Poonen
(Learn To Value Divine Wisdom)

Mose war ein Mann der eine Bestätigung der Anerkennung von Gott hatte, Gott sagte von ihm, „Mein Diener Mose ist treu in meinem ganzen Hause“ (4. Mose 12;7). Es steht im Wort geschrieben, „Es stand aber in Israel kein Prophet mehr auf wie Mose, welchen der Herr kannte von Angesicht zu Angesicht“ (5. Mose 34;10).

Es waren nicht die ersten vierzig Lebensjahre von Mose, im Training der Militärakademie der Ägypter, als er lernte ein geistlicher Führer zu werden. Nein. Es war Gottes Stärke die sein eigenes starkes „ich“ brach, in den nächsten vierzig Jahren in denen er in der Wildnis Schafe hütete.

Als er achzig Jahre alt war, wurde sein Vertrauen in seine eigenen Möglichkeiten erschüttert und Mose konnte sich an Gott anlehnen und wurde zum Überbringer für Gottes Volk.

Zu dem Bau der Stiftshütte in der Wildnis, lesen wir einen Satz der in 2. Mose Kapitel 39 und 40 achtzehn Mal wiederholt wird – den Satz, „wie der Herr Mose geboten hatte“. Das Muster das Gott bei dem Bau der Stiftshütte gebrauchte war eine sehr einfache und bescheiden aussehende Sache. Es war weit davon entfernt von dem was Mose bei dem Bau von den Pyramiden in Ägypten gesehen hatte.

Wenn Mose den Plan für den Bau der Stiftshütte bereits mit vierzig Jahren bekommen hätte, als die Kraft seines ‚Selbst’ in Blüte war, hätte er ihn sicher abgeändert und alles attraktiver aussehen lassen. Aber im Alter von achzig Jahren war sein ‚Selbst’ gestorben und so machte er alles genauso wie es der Herr ihm auftrug. Und dadurch kam die Herrlichkeit des Herrn in die Stiftshütte.

Unsere menschliche Weisheit muss entthront werden, wenn wir die göttliche Weisheit bekommen wollen.

Die Bibel sagt in 1. Kor. 3;18: „Dünkt sich jemand unter euch weise zu sein in dieser Weltzeit, so werde er ein Tor, damit er weise werde!“

Gott konnte Mose nur akzeptieren wenn die Spreu der Weisheit von Ägypten von ihm getrennt war.

Der Apostel Paulus studierte die Bibel während drei Jahren zu den Füssen Gamaliels, des grossen Professors der Theologie in Jerusalem. Deshalb musste er auch drei Jahre nach seiner Bekehrung in die Wildnis von Arabien, um die Weisheit Gamaliels von sich entfernen zu lassen und diese durch göttliche Weisheit zu ersetzen. Paulus bezieht sich darauf in Gal. 1; 17,18: „Ich ging weg nach Arabien….nach drei Jahren zog ich nach Jerusalem hinauf“.

Nur so konnte Paulus ein Diener Gottes werden.

Die Entthronung der menschlichen Weisheit ist grundsätzlich für jeden, der Gott dienen möchte. Noch sind es nur einige die diese Lektion gänzlich gelernt haben.

Gott prüfte Mose bei dem Bau der Stiftshütte, um zu sehen ob er sie genau nach dem Plan den er auf dem Berg bekommen hatte, bauen würde. Als die Herrlichkeit Gottes auf die Stiftshütte kam, war dies ein sichtbares Zeichen von Gottes Zufriedenheit mit dem Werk von Mose.

Wie ist es mit uns wenn wir etwas für den Herrn bauen? Ist es genau gemäss dem Muster das wir in der Schrift finden können? Oder haben wir etwas mit weltlicher Weisheit ein wenig verändert? Wenn das so ist, ist dies sicherlich auch ein Grund wenn in unseren Leben die Herrlichkeit Gottes nicht gefunden werden kann.

Deutsche Übersetzung: Petra Baumann

   
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