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Wort zur Woche
1. März 2009
Die Gabe der Kraft - Zac Poonen
(The Enduement of Power)

Der Heilig Geist wird im Neuen Testament, mit einem Fluss der vom Throne Gottes zur Erde fliesst, verglichen (Offb. 22:1; Apg. 2:33). Um im Heiligen Geist getauft zu sein muss man fortwährend unter diesem Wasserfall sein. Jesus sagte dass alle diese, welche durstig sind, zu Ihm kommen und den Heiligen Geist empfangen können, so dass Ströme lebendigen Wassers aus ihrem Innersten fliessen werden (Joh. 7:37).

Die Erfahrung des durchschnittlichen Gläubigen, hat mehr Ähnlichkeit mit einer Handpumpe - einem Leben des Strampelns und einige Tropfen des Segens aus einem trockenen Herzen hervorpumpend. Dennoch muss es nicht so sein. Wenn deine Trockenheit uns zu dem Herrn bringen würde wären die Dinge anders. Der Wille Gottes für unser Leben ist dass zu allen die mit uns in Berührung kommen Flüsse des Segens aus uns fliessen.

Der erste Schritt vorwärts dazu ist unsere Bedürfnis zu kennen. Viele Gläubige sind gefangen in törichten Argumenten über Worte. Aber es ist die Kraft die wir brauchen, nicht korrekte Terminplanung. Was nützt es uns unsere Termine richtig zu planen wenn wir knochentrocken sind? Es ist viel besser aufrichtig zu sein und zu Gott zu kommen um Ihm zu bekennen dass keine Ströme lebendigen Wassers aus uns fliessen. Wenn wir diesen ersten Schritt getan haben, dürfen wir Gott vertrauen dass Er uns das gibt was wir brauchen. Alles was wir brauchen um im Heiligen Geist getauft zu werden ist Durst (ein heftiges Verlangen, geboren aus einer grossen Sehnsucht Gott zu verherrlichen) und Glauben (das absolute Vertrauen dass Gott uns das gibt was Er uns versprochen hat). Lasst uns dann mit Durst und Glauben nach dieser Kraft fragen, und Gott wird uns unsere Bitte nicht abschlagen.

Die ersten Apostel haben alles verlassen um Jesus nachzufolgen. Aber sie mussten dennoch warten bis sie im Heiligen Geist getauft werden konnten um dann ihren, von Gott ordinierten Dienst zu tun. Jesus selbst musste noch getauft werden im Heiligen Geist und in der Kraft bevor Er ausgehen und seinen öffentlichen Dienst tun konnte (Apg. 10:38). Wenn sogar Er diese Taufe brauchte, wie viel mehr brauchen wir sie. Jesus sagte seinen Aposteln sie sollen in Jerusalem warten bis sie ‚mit Kraft angezogen sind' (Luk. 24:49). Und genau bevor Er in den Himmel aufstieg sagte Er ihnen noch einmal, dass wenn der Heiligen Geist auf sie kommen würde, sie ‚Kraft bekommen' (Apg. 1:8). Am Tage von Pfingsten wurde der Heiligen Geist über ihnen ausgegossen. Und diese zaghaften Männer wurden augenblicklich in wagemutige, feurige Zeugen für den Herrn (Apg. 2:1-4). Was sie bekommen haben war genau das was Jesus ihnen gesagt hatte - Kraft. Was wir brauchen um ein christliches Leben zu leben ist nicht nur ein Lehre, sondern Kraft von Gott in unserem Leben. Die Taufe im Heiligen Geist gibt uns Kraft für ein gottesfürchtiges Leben und für den Dienst.

Der Heilige Geist wird der in Schrift verglichen mit dem Wind; und der Wind weht auf verschiedene Arten zu verschiedenen Zeiten. "Also ist ein jeder, der aus dem Geist geboren ist" (Joh. 3:8). Deswegen wird für jeden Gläubigen die Erfahrung von der Taufe im Heiligen Geist äusserlich verschieden sein. Die innere Gabe der Kraft ist was wirklich zählt. Gott gibt uns ‚Gaben der Kraft' durch diesen Geist damit wir Ihm effektiv dienen können um die Gemeinde als Leib Christi zu bauen. Er ist derjenige der bestimmt welche Gabe jeder von uns haben sollte.

Die Weissagung (die Gabe kraftvoll, herausfordernd, ermutigend und tröstend zu beten) ist die gebräuchlichste dieser Gaben (1. Kor. 14:1-5). Da gibt es auch noch die Gabe des Dienstes, des Lehrens, der Heilung, der Ermahnung, Geld zu geben, der Leitung usw., (Röm. 12:6-8; 1. Kor. 12:8-10). Die Möglichkeit in Zungen zu sprechen (‚die Gabe der Zungenrede') ist eine andere Gabe die Gott gibt, um uns zu ermöglichen Ihn zu preisen ohne die Begrenzung unseres Verstandes und unserer Muttersprache.

Wenn du nicht im Heiligen Geist getauft bist, suche Gott und fordere dein Geburtsrecht. Bitte Ihn auch, dir dafür eine Bestätigung zu geben. "So nun ihr, die ihr arg seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den heiligen Geist denen geben, die ihn bitten…..du hast nicht weil du nicht danach fragst" (Luk. 11:13; Jak.4:2). So lasst uns nun von ganzem Herzen zu Gott rufen und wie Jakob bei Pniel sprach, "Ich lasse dich nicht es sei denn du segnest mich" (1. Mose 32:26). Gott ist nicht parteiisch. Was Er für Andere getan hat wird Er auch für dich tun. Auch heute noch, Er ist ein Belohner derer die Ihn eifrig suchen (Heb. 11:6). Er ist mehr als eifrig allen die das Sehnen haben Ihn zu verherrlichen den Heiligen Geist in seiner Fülle zu geben.

Deutsche Übersetzung: Petra Baumann

   
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