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Der Heilig Geist wird im Neuen Testament, mit einem Fluss der vom Throne Gottes
zur Erde fliesst, verglichen (Offb. 22:1; Apg. 2:33). Um im Heiligen Geist
getauft zu sein muss man fortwährend unter diesem Wasserfall sein. Jesus sagte
dass alle diese, welche durstig sind, zu Ihm kommen und den Heiligen Geist
empfangen können, so dass Ströme lebendigen Wassers aus ihrem Innersten fliessen
werden (Joh. 7:37).
Die Erfahrung des durchschnittlichen Gläubigen, hat mehr Ähnlichkeit mit einer
Handpumpe - einem Leben des Strampelns und einige Tropfen des Segens aus einem
trockenen Herzen hervorpumpend. Dennoch muss es nicht so sein. Wenn deine
Trockenheit uns zu dem Herrn bringen würde wären die Dinge anders. Der Wille
Gottes für unser Leben ist dass zu allen die mit uns in Berührung kommen Flüsse
des Segens aus uns fliessen.
Der erste Schritt vorwärts dazu ist unsere Bedürfnis zu kennen. Viele Gläubige
sind gefangen in törichten Argumenten über Worte. Aber es ist die Kraft die wir
brauchen, nicht korrekte Terminplanung. Was nützt es uns unsere Termine richtig
zu planen wenn wir knochentrocken sind? Es ist viel besser aufrichtig zu sein
und zu Gott zu kommen um Ihm zu bekennen dass keine Ströme lebendigen Wassers
aus uns fliessen. Wenn wir diesen ersten Schritt getan haben, dürfen wir Gott
vertrauen dass Er uns das gibt was wir brauchen. Alles was wir brauchen um im
Heiligen Geist getauft zu werden ist Durst (ein heftiges Verlangen, geboren aus
einer grossen Sehnsucht Gott zu verherrlichen) und Glauben (das absolute
Vertrauen dass Gott uns das gibt was Er uns versprochen hat). Lasst uns dann mit
Durst und Glauben nach dieser Kraft fragen, und Gott wird uns unsere Bitte
nicht abschlagen.
Die ersten Apostel haben alles verlassen um Jesus nachzufolgen. Aber sie mussten
dennoch warten bis sie im Heiligen Geist getauft werden konnten um dann ihren,
von Gott ordinierten Dienst zu tun. Jesus selbst musste noch getauft werden im
Heiligen Geist und in der Kraft bevor Er ausgehen und seinen öffentlichen Dienst
tun konnte (Apg. 10:38). Wenn sogar Er diese Taufe brauchte, wie viel mehr
brauchen wir sie. Jesus sagte seinen Aposteln sie sollen in Jerusalem warten bis
sie ‚mit Kraft angezogen sind' (Luk. 24:49). Und genau bevor Er in den Himmel
aufstieg sagte Er ihnen noch einmal, dass wenn der Heiligen Geist auf sie kommen
würde, sie ‚Kraft bekommen' (Apg. 1:8). Am Tage von Pfingsten wurde der Heiligen
Geist über ihnen ausgegossen. Und diese zaghaften Männer wurden augenblicklich
in wagemutige, feurige Zeugen für den Herrn (Apg. 2:1-4). Was sie bekommen haben
war genau das was Jesus ihnen gesagt hatte - Kraft. Was wir brauchen um ein
christliches Leben zu leben ist nicht nur ein Lehre, sondern Kraft von Gott in
unserem Leben. Die Taufe im Heiligen Geist gibt uns Kraft für ein gottesfürchtiges
Leben und für den Dienst.
Der Heilige Geist wird der in Schrift verglichen mit dem Wind; und der Wind weht
auf verschiedene Arten zu verschiedenen Zeiten. "Also ist ein jeder, der aus dem
Geist geboren ist" (Joh. 3:8). Deswegen wird für jeden Gläubigen die Erfahrung
von der Taufe im Heiligen Geist äusserlich verschieden sein. Die innere Gabe der
Kraft ist was wirklich zählt. Gott gibt uns ‚Gaben der Kraft' durch diesen Geist
damit wir Ihm effektiv dienen können um die Gemeinde als Leib Christi zu bauen.
Er ist derjenige der bestimmt welche Gabe jeder von uns haben sollte.
Die Weissagung (die Gabe kraftvoll, herausfordernd, ermutigend und tröstend zu
beten) ist die gebräuchlichste dieser Gaben (1. Kor. 14:1-5). Da gibt es auch
noch die Gabe des Dienstes, des Lehrens, der Heilung, der Ermahnung, Geld zu
geben, der Leitung usw., (Röm. 12:6-8; 1. Kor. 12:8-10). Die Möglichkeit in
Zungen zu sprechen (‚die Gabe der Zungenrede') ist eine andere Gabe die Gott
gibt, um uns zu ermöglichen Ihn zu preisen ohne die Begrenzung unseres Verstandes
und unserer Muttersprache.
Wenn du nicht im Heiligen Geist getauft bist, suche Gott und fordere dein
Geburtsrecht. Bitte Ihn auch, dir dafür eine Bestätigung zu geben. "So nun ihr,
die ihr arg seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wie viel mehr wird
der Vater im Himmel den heiligen Geist denen geben, die ihn bitten…..du hast
nicht weil du nicht danach fragst" (Luk. 11:13; Jak.4:2). So lasst uns nun von
ganzem Herzen zu Gott rufen und wie Jakob bei Pniel sprach, "Ich lasse dich
nicht es sei denn du segnest mich" (1. Mose 32:26). Gott ist nicht parteiisch.
Was Er für Andere getan hat wird Er auch für dich tun. Auch heute noch, Er ist
ein Belohner derer die Ihn eifrig suchen (Heb. 11:6). Er ist mehr als eifrig
allen die das Sehnen haben Ihn zu verherrlichen den Heiligen Geist in seiner
Fülle zu geben.
Deutsche Übersetzung: Petra Baumann
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