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In Apg. 27,23 sagt Paulus, " …dem ich gehöre und dem ich diene". Er war ein
Liebes-Sklave seines Gottes. Er behielt kein Recht auf sein eigenes Leben. Er
hat alles seinem Meister gegeben.
Die einzig richtige Basis für unseren Wandel mit Gott, ist die Tatsache zu
erkennen, dass wir in erster Linie völlig Gott zugehören. Uns selbst Gott
hinzugeben, nicht aus Dankbarkeit dafür was Er für uns getan hat, auch wenn
diese Tatsache an sich gut ist, ist keine gute Basis für christlichen Wandel.
Liebe zu Christus kann die antreibende Kraft sein für unseren Dienst für den
Herrn. Aber die Basis mit welcher wir unsere Leben dem Herrn zur Verfügung
stellen, ist die Tatsache dass Er uns am Kreuz erkauft hat. Deshalb sind wir
nun Gottes Eigentum und haben kein Recht an uns selbst. Als Sklaven in früheren
Zeiten ihren Herren dienten, was es nicht weil sie ihre Herren so liebten,
sondern weil sie ihren Herren gehörten!
Deshalb, wenn eine Person ihr Leben vollständig dem Herrn übergibt, tut sie
nicht Gott einen grossen Gefallen. Nein! Sie gibt nur Gott das zurück was sie
Ihm gestohlen hat. Wenn ich jemandem Geld stehle und es später, wenn ich für
meine Sünde bestraft werde, ihm wieder zurückgebe, würde ich sicher dem Menschen
keinen Gefallen damit tun. Ich würde als reumütiger Dieb zu ihm gehen. Und das
ist die einzig richtige Haltung in der wir uns Gott nähern können wenn wir unser
Leben Ihm übergeben. Gott hat uns erkauft. Wenn wir dies erkennen erreichen wir
die einzig richtige Basis für den christlichen Wandel.
Paulus war ein Liebes-Sklave von Gott. Wie der hebräische Sklave, der in dem
siebenten Jahr seines Dienstes freigelassen wurde, der aber aus Liebe zu seinem
Herrn im dessen Dienst blieb (2. Mose 21, 1-6), so diente Paulus seinem Herrn.
Er war kein gemieteter Arbeiter der um einen Lohn arbeitete, er war einer der
diente ohne irgendwelche Rechte für sich selbst. Der Dienst eines Liebes-Sklaven
ist wunderbar zusammengefasst worden in folgendem Gedicht:
"Ich bin nur ein Sklave!
Ich habe keinen eigenen Frieden;
Ich kann nicht das Kleinste tun -
nicht mal meinen eigenen Weg.
Ich bin ein Sklave!
Angehalten den Geboten meines Meisters zu folgen -
Er kann mich Tag und Nacht rufen.
Wäre ich ein Diener, ich könnte einen Lohn beanspruchen -
Freiheit manchmal, sowieso.
Aber ich bin erkauft -
Blut war der Preis den mein Meister für mich bezahlte,
und ich bin nun sein Sklave -
und so wird es immer und ewig sein.
Er bringt mich da hin, Er bringt mich dorthin,
Er sagt mir was zu tun ist;
Ich gehorche einfach, das ist alles -
ich vertraue Ihm auch!"
So sollte ein Liebes-Sklave sein.
Gott hält Ausschau nach jenen die Ihm so ergeben sind, dass sie immer zu Ihm
aufschauen um zu sehen was Er will dass sie tun - und die nicht damit beschäftigt
sind zu tun was sie denken für Gott tun zu müssen. Ein Sklave geht nicht umher
und tut was ihm gerade passt. Nein. Der Sklave fragt seinen Meister, "Meister,
was willst Du dass ich tue?" Und er tut was ihm aufgetragen wurde. Die Bibel
sagt, "Nun erwartet man von einem Menschen, dem ein Amt anvertraut wurde, dass
er treu ist" (1. Kor. 4,2).
Wie jemand so schön geschrieben hat, dies ist der Mensch den Gott sucht:
"Ich suche jemanden der wartet und Ausschau hält
nach meiner winkenden Hand, meinen Augen;
der auf meine Art und Weise arbeitet und die Arbeit tut die ich ihm gebe
und die Arbeit die nicht von mir ist, sein lässt.
Und oh, welche Freude werde ich haben
Wenn ich jemanden finden kann der so ist,
ein Mensch der ganz meinen Willen tut -
wer ist bestimmt seines Meisters Absichten zu erkennen."
"Ich suchte einen Menschen," sagte der Herr einmal, "aber ich fand keinen"
(Hes. 22:30). Er hält Ausschau nach Liebes-Sklaven. Aber Er findet so wenige.
Deutsche Übersetzung: Petra Baumann
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