Englisch
Wort zur Woche
1. Februar 2009
Das Geheimnis eines gottesfürchtigen Lebenswandels - Zac Poonen
(The Secret Of Living A Godly Life)

Im alten Bund wurden die Menschen dazu ermahnt über das "Gesetz des Herrn" nachzudenken (Ps.1:2). Aber im neuen Bund werden wir ermahnt über "die Herrlichkeit des Herrn" nachzudenken (2. Kor. 3:18). Wenn wir nur auf die Briefe in Gottes Wort schauen, werden wir zu Pharisäern und wir werden auch eine Kirche der Pharisäer aufbauen.

Wenn wir aber auf die Herrlichkeit des Lebens von Jesus schauen, so wie wir es im Wort sehen, werden wir zunehmend Seinem Ebenbild ähnlich werden.

Das Geheimnis eines gottesfürchtiges Lebens (so sagt es der Heilige Geist in 1. Tim. 3:16), liegt darin, das Vorbild Jesus zu sehen. Jesus lebte auf der Erde mit allen Grenzen des Fleisches und Er hatte nicht mehr Hilfsmitteln als wir haben - die Kraft des Heiligen Geistes. Er jedoch lebte in perfekter Reinheit Seines Geistes. Wenn Er so leben konnte, können wir das auch. "Wer da sagt, er bleibe in ihm, der ist verpflichtet, auch selbst so zu wandeln, wie jener gewandelt ist" (2. Joh. 2:6). Wir können für unser sündigen nicht das Fleisch anklagen. Denn da war Einer der im Fleisch auf dieser Erde wandelte ohne zu sündigen. Er überwand das Leben mit der Kraft von Gottes Gnade - also können wir das auch tun. Das Mass in dem wir selbst Jesus in einem Überwinderleben nachfolgen, wird das Mass beeinflussen in welchem wir unsere Mitgläubigen führen können so zu wandeln wie Jesus es getan hat.

Gleich nachdem in 1. Tim. 3:16 von dem Geheimnis der Gottesfurcht gesprochen wird, warnt der Heilige Geist vor trügerischern Geistern die in den letzten Tagen versuchen Gläubige weg von diesem gottesfürchtigen Weg, auf einen falschen zu bringen. "Der Geist aber sagt deutlich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und verführerischen Geistern und Lehren der Dämonen anhangen werden (1. Tim. 4:1). Das erste Merkmal von allen trügerischen Geistern ist dass sie "nicht bekennen, dass Jesus der im Fleisch gekommene Christus ist" (2. Joh. 7). Sie werden nicht bekennen dass Jesus alle Sünden im Fleisch überwunden hat. Durch das Horchen auf solche verführerischen Geister werden Gläubige schlussendlich geleitet "dämonische Lehren" zu glauben (1. Tim. 4:2). Zwei Beispiele von dämonischen Lehren sind nachfolgend erwähnt: das Heiraten zu verbieten und gewisse Lebensmittel nicht zu essen. Ehelosigkeit und Fasten wurden unter heidnischen Religionen immer beachtet als ein Weg um heilig zu werden. Aber diese dämonischen Lehren werden in den letzten Tagen sogar den Weg in die Christenheit finden. Wir sehen dies in unseren Tagen bereits erfüllt. Da sind christliche Gruppen heutzutage die lehren dass man heiliger werden kann wenn man unverheiratet bleibt oder wenn man regelmässig fastet. Sind dies dämonische Lehren? Ja. Weil sie unsere Aufmerksamkeit weglenken vom Geheimnis des göttlichen zu mönchischer Entsagung. Statt Jesus in der Kraft des Heiligen Geistes nachzufolgen, beginnen wir durch klösterliche Selbstdisziplin nach dem Göttlichen zu suchen. Da ist nichts Falsches wenn man unverheiratet bleiben will, auch nicht wenn man fastet. Aber wenn dies gefördert wird als das Geheimnis von Göttlichkeit, dann ist es ein grosser Fehler. In der Tat ist jede Lehre die Menschen wegführt von "Christus offenbarte sich im Fleisch als das Geheimnis von Göttlichkeit" - eine dämonische Lehre. Wahre Heiligkeit kann nicht erlangt werden durch Yoga, Meditation oder Selbstdisziplin, aber durch die Kraft des Heiligen Geistes.

In Kolosser 2:20-23 sagt Paulus dass asketische Praktiken äusserlichen Wert haben können, aber sie werden uns nicht zur göttlichen Natur führen die in unserem Fleisch manifestiert wird. Nur der Heilige Geist kann dies bewirken. In den Gemeinden müssen wir Menschen freisetzen von religiösen asketischen Praktiken. Andernfalls werden wir eine christliche Form von Yoga anbieten. Der Teufel ist versucht immer Gläubige entweder in den extremen Reichtum, oder gegenteilig in die extreme Askese zu führen. Materialismus ist nicht so gefährlich denn es ist offensichtlich weltlich, sogar für einen fleischlich gesinnten Gläubigen. Aber Askese ist gefährlicher, denn es führt scheinbar zu Gottesfurcht. Beides sind aber Klippen die gegensätzlich nebeneinander stehen. Aber beide führen zum Tiefstand. Ungläubige Liebhaber von Geld und Religion, selbstdisziplinierte Pharisäer steuern beide in die Hölle. Und als Gottes Knechte sollten wir dies nicht vergessen.

Deutsche Übersetzung: Petra Baumann

   
artikel | audio | über uns | kontakt

© Copyright - Christian Fellowship Church , Bangalore. (INDIEN)